berio in movement: reviews

Tanz.at

Ein Abend, der so einmalig wie unterhaltsam ist!

Moravia Naranjo zeigt in „Naturale“, um wie viel einprägsamer, bewegender die Musik wird, wenn eine Tänzerin sie in Bewegung umsetzt. Der Körper wird zum Instrument, das die Noten gleichberechtigt neben der Solobratsche interpretiert.

Die bewegten Gesichter in „Visage“ von Heide Kinzelhofer, Moravia Naranjo, Fabrice Ramalingom, Virginie Roy-Nigl und Stephen Thompson erzählen Tragödien und Komödien, die sich das Publikum selbst zusammenreimen kann, so es sich nicht einfach dem abstrakten Genuss der tanzenden Visagen und der scheinbar emotionsgeladenen „Stimme“ hingeben will.

Eine sehr feine Arbeit!

Ditta Rudle


Kronenzeitung

Sehr ansprechend, ästhetisch, gekonnt gemacht! So wirkt das Tanzsolo, mit dem Moravia Naranjo sich Berios Musik in der Bewegungsstudie Saskia Hölblings annähert.
Der Gegensatz zwischen formal streng choreografierter Szene und intimen, selbstvergessenen Momenten wird kunstvoll aufgehoben.

 

Petra Ackermann (Viola) und Starperkussionist Wolfgang Reisinger demonstrierten fabelhafte Klangleichtigkeit, wunderbare Klangmischungen und eine ausgewogene Balance der Stimmlinien.

Mit Johannes Ettlinger hätte man kaum einen besseren Instrumentalisten für die höchst unkonventionelle Performance der „Sequenza V“ von Berio gewinnen können. Ein Fünf-Minuten-Bravourstück. Besser kann man dieses knappe, konzise, ungemein klarlinige Stück kaum charakterisieren.

Begeisterung im Publikum!

Florian Krenstetter


Wiener Zeitung

Das erdverbundene Element Berios in „Naturale“
wurde durch den Tanz der Urrhythmen verdeutlicht.

Authentisch (virtuos angestrengt) agierte Johannes Ettlinger
in „Sequenza V“ für Posaune solo.

Ein Abend, der durchwegs lohnt!

Daniel Wagner