labyrinth: dossier

Komposition
Wolfgang Mitterer
Choreografie
Saskia Hölbling
Video
Alex Paryla
Tanz
Saskia Hölbling
Anne Juren
Moravia Naranjo
Max Steiner
Gesang
Katia Plaschka (Sopran)
Licht
Krisha
Projektbezogene Softwareentwicklung
Robert Gründler
Wolfgang Musil
Phillip Sollmann
Technische Leitung
Ramon Villa-Lobos


Geheimnisvolle Klangwelten, eine 360°-Videoprojektion und Tänzer im Publikum: Eine interdisziplinäre Live-Performance, gemeinsam „komponiert“ von Wolfgang Mitterer (Komposition & Live-Elektronik), Alexej Paryla (Video & Projektion) und Saskia Hölbling (Choreographie & Tanz).

Labyrinth. Flöten, Stimme, Geräusche. Virtuelle Landschaften, Stadträume, Architekturen. Textstellen aus Werken Dantes. TänzerInnen im Raum, gehen, kriechen, verschränken sich zu permanent sich verändernden Menschenskulpturen. Das Publikum befangen, gefangen in einer Kunstwelt, in seiner Wahrnehmung hin- und hergerissen zwischen Musik, Video, Tanz, muß sich an jeder Gabelung neu die Frage stellen..

Die Tonbandkomposition von Wolfgang Mitterer ist der Klangraum, in dem Katja Plaschka ihre Stimme entfaltet. Wolfgang Mitterer selbst greift „live-elektronisch“ in den Abend ein und reagiert spontan auf Video und Tanz. Auch Alexej Paryla arbeitet „live“ auf Basis einer 360° Videokomposition, die räumlich auf Musik und Tanz reagiert. Und auch der Tanz findet nicht auf einer Bühne statt, sondern im Raum. Der menschliche Körper als Reservoir der Wahrnehmung, der Empfindung, der Emotion bewegt das Pulbikum also unmittelbar.

Neu daran ist: Die durchgängig komponierte 360° Videoprojektion, in der sich das Publikum real in einer virtuellen Landschaft bewegen kann, und in die der Videokünstler „live“ eingreifen und auf Musik und Tanz reagieren kann! Wolfgang Musil (Universität für Musik) wird dafür gemeinsam mit Studenten für dieses Projekt eine eigene Software schreiben.



Eine Produktion der Wiener Taschenoper in Kooperation mit DANS.KIAS.
DANS.KIAS wird subventioniert von der Stadt Wien und dem Bundeskanzleramt Österreich.