current projects

SQUATTING PROJECTS


Mit den „Squatting Projects“ startet eine Serie von Tanzperformances in öffentlichen Räumen (in- und outdoor), die in Theatern, wie Museen, Flughäfen, oder Bahnhöfen, genau so wie in weiterer Konsequenz an öffentlichen Plätzen oder Arealen stattfinden können.

Ziel ist, durch Andocken einer Performanceunit, das urbane Umfeld mit subversiven Körperbildern bzw. potentiellen Körpervisionen anzureichern. Den Start der „Squatting Projects“-Serie macht die Arbeit „body in a metal structure“.

„body in a metal structure“ bildet den Start der „Squatting-Projects“. Im Zentrum dieser Skulptur, die immer ein wenig fehl am Platz wirkt, macht sich ein Körper daran, die Beziehungen zu seinem urbanen Umfeld zu dekonstruieren, wobei er ganz diskret Akte des zivilen Ungehorsams setzt.

Mit "bodies (with)in fences" gehen die „Squatting-Projects“ in die zweite Runde. Und mit „bodies in tubes“ gehen die "Squatting Projects" in ihr Finale.

Die „Squatting Project“-Idee: Eine nomadische Guerrilla-Bühne

Durch eine mobile Performanceeinheit soll die Idee von Bühne in ihrer zeitgenössischen Dimension in öffentliche Räume extrapoliert, also in die urbane Realität implantiert werden.

Ein zwangloses Performanceappointment, das sich parasitär an Orten ansiedelt, an denen es eigentlich fehl am Platz ist, bzw eine vorhandene Struktur besetzt und an ihrer Infrastruktur schmarotzt.

Konstruiert, behaust und betätigt von Performern, deren Aktionen Körper und Umfeld immer wieder aufs Neue in Relation setzen, in Bewegung bringen und dabei ganz diskret Akte des zivilen Ungehorsams setzen.

Anders formuliert:

Ein Hybrid, das zwischen Umwelt, Gesellschaft und Kultur vermittelt

Ein zeitweilig implantiertes, performatives Artefakt, das dazu gemacht ist, festgefügte Denkgefüge und vermeintliche Harmonien zu stören, bzw. vordergründig stimmige Gefüge in Frage zu stellen.

Eine neue Form der Kunstokkupation in durchorganisierten Ballungsräumen

Eine wandelnde Kult-, Kultur- und Behausungsstätte.